Veganes Kimchi
Hervorgehoben unter: Gesund & Leicht
Genießen Sie diese köstliche und gesunde Variante des traditionellen Kimchis, das ganz ohne tierische Produkte auskommt. Mit knackigem Gemüse und einer pikanten Mischung aus Gewürzen bringt dieses vegane Kimchi authentische Aromen und einen tollen Crunch in Ihre Küche. Perfekt als Beilage, in Buddha-Bowls oder einfach für einen gesunden Snack – dieses Rezept ist eine wunderbare Möglichkeit, Fermentieren auszuprobieren und den probiotischen Nutzen zu genießen.
Diese vegane Kimchi-Rezept ist nicht nur gesund, sondern auch äußerst schmackhaft und einfach zuzubereiten. Sie können es leicht anpassen, je nach Ihrem Geschmack und den verfügbaren Zutaten.
Die Gesundheitsvorteile von Kimchi
Kimchi ist nicht nur ein köstlicher Genuss, sondern bietet auch zahlreiche Gesundheitsvorteile. Als fermentiertes Lebensmittel enthält es lebende Bakterienkulturen, die das Mikrobiom im Darm unterstützen. Eine gesunde Darmflora ist entscheidend für die Verdauung und kann das Immunsystem stärken. Darüber hinaus ist Kimchi reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und ein Sättigungsgefühl erzeugen.
Die Verwendung von frischem Gemüse wie Kohl und Möhren sorgt dafür, dass Ihr Kimchi mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert wird. Vitamin C, das in Kohl vorkommt, trägt zur Stärkung des Immunsystems bei, während die Antioxidantien in Karotten schädliche freie Radikale im Körper neutralisieren können. Durch den Verzehr von Kimchi können Sie also nicht nur den Appetit zügeln, sondern auch Ihren Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen.
Tipps zur perfekten Fermentierung
Die Fermentierung von Kimchi ist eine Kunst, die mit etwas Übung gemeistert werden kann. Achten Sie darauf, frisches Gemüse zu verwenden, da dies den Fermentationsprozess beeinflusst. Je frischer das Gemüse, desto schneller und effektiver wird die Fermentation verlaufen. Zudem empfiehlt es sich, die Mischung fest im Glas anzudrücken, um Luftblasen zu vermeiden, die Schimmelbildung fördern könnten.
Die Temperatur spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Während der Fermentation sollte das Glas bei Zimmertemperatur stehen, idealerweise zwischen 20 und 22 Grad Celsius. Zu hohe Temperaturen können die Fermentation beschleunigen und zu einem unangenehmen Geschmack führen, während zu niedrige Temperaturen den Prozess verlangsamen können. Überprüfen Sie das Kimchi regelmäßig, um den optimalen Fermentationsgrad zu erreichen.
Ein Weg zur kreativen Verwendung von Kimchi
Veganes Kimchi ist unglaublich vielseitig und kann auf verschiedene Weisen in Ihrer Küche genutzt werden. Es eignet sich hervorragend als Beilage zu Reisgerichten, Nudelpfannen oder auch als geschmackvolle Zutat für Sandwiches. Zudem kann fermentiertes Kimchi eine interessante Ergänzung zu Omletts oder Rührei sein, um ihnen einen zusätzlichen Kick zu verleihen.
Darüber hinaus kann Kimchi auch als Hauptzutat in diversen Gerichten serviert werden. Probieren Sie es in einem Kimchi-Fried Rice oder einer herzhafte Kimchi-Suppe für einen wärmenden Genuss. Ihre Gäste werden die Kombination aus würzigen und umami Aromen lieben und nach dem Rezept fragen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und erfinden Sie neue Kimchi-Gerichte!
Zutaten
Für das Kimchi
- 1 mittelgroßer Kohl, fein geschnitten
- 2 Möhren, geraspelt
- 1 Daumenstück Ingwer, gerieben
- 4-5 Knoblauchzehen, gepresst
- 2-3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
- 3 EL Sojasauce
- 1-2 EL Koreanisches Chilipulver (Gochugaru)
- 1 EL Zucker
- 1 TL Salz
Die Zutaten können je nach Vorlieben und Verfügbarkeit variieren. Seien Sie kreativ!
Zubereitung
Gemüse vorbereiten
Den Kohl in feine Streifen schneiden, die Möhren raspeln und alles zusammen in eine große Schüssel geben.
Marinade zubereiten
In einer separaten Schüssel Ingwer, Knoblauch, Sojasauce, Chilipulver, Zucker und Salz vermengen und gut umrühren.
Alles vermengen
Die Marinade über das Gemüse geben und gründlich durchmischen, sodass alles gleichmäßig bedeckt ist.
Fermentierung
Die Mischung in ein sauberes Glasgefäß füllen und fest andrücken, sodass keine Luftblasen entstehen. Das Gefäß verschließen und 24 bis 48 Stunden bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.
Kühlen
Nach der Fermentierung das Kimchi im Kühlschrank aufbewahren, wo es weiter reift und den Geschmack intensiviert.
Genießen Sie Ihr hausgemachtes veganes Kimchi als Beilage oder Snack!
Die Geschichte des Kimchis
Kimchi hat eine lange Geschichte in der koreanischen Küche, die über tausend Jahre zurückreicht. Ursprünglich wurde es als Methode zur Konservierung von Gemüse entwickelt, um auch in den kalten Wintermonaten eine nahrhafte Beilage zur Verfügung zu haben. Mit der Zeit entwickelten sich unterschiedliche Varianten und Rezepte, die regionale Zutaten und Geschmäcker widerspiegeln.
Die Bekanntheit von Kimchi hat sich über die Jahre global ausgedehnt. Heute ist es nicht nur ein Grundnahrungsmittel in Korea, sondern erfreut sich auch in vielen anderen Ländern großer Beliebtheit. Diese vegane Variante spiegelt den Trend hin zu pflanzlichen Lebensstilen wider und macht es jedem zugänglich, die traditionelle koreanische Aromen zu genießen.
Aufbewahrung und Haltbarkeit von Kimchi
Nach der Fermentierung ist die richtige Aufbewahrung von Kimchi entscheidend, um seine Frische und seinen Geschmack zu bewahren. Bewahren Sie Ihr Kimchi in einem luftdichten Glas im Kühlschrank auf, wo es noch einige Wochen bis Monate haltbar sein kann, abhängig von der Fermentation. Je länger es gelagert wird, desto intensiver wird der Geschmack.
Eine endgültige Regel bei der Lagerung von Kimchi ist es, darauf zu achten, dass stets genügend Flüssigkeit im Glas vorhanden ist. Das Gemüse sollte vollständig von der Marinade bedeckt sein, um die Bildung von Schimmel zu verhindern. Einmal geöffnet, sollte Kimchi regelmäßig verzehrt werden, um seinen besten Geschmack zu genießen und die gesundheitlichen Vorteile zu nutzen.
Fragen zu Rezepten
→ Wie lange hält sich das Kimchi im Kühlschrank?
Das Kimchi kann bis zu einem Monat im Kühlschrank aufbewahrt werden.
→ Kann ich auch anderes Gemüse verwenden?
Ja, Sie können gerne anderes Gemüse wie Rettich, Gurken oder Paprika verwenden.
Veganes Kimchi
Genießen Sie diese köstliche und gesunde Variante des traditionellen Kimchis, das ganz ohne tierische Produkte auskommt. Mit knackigem Gemüse und einer pikanten Mischung aus Gewürzen bringt dieses vegane Kimchi authentische Aromen und einen tollen Crunch in Ihre Küche. Perfekt als Beilage, in Buddha-Bowls oder einfach für einen gesunden Snack – dieses Rezept ist eine wunderbare Möglichkeit, Fermentieren auszuprobieren und den probiotischen Nutzen zu genießen.
Erstellt von: Petra Arnold
Rezeptart: Gesund & Leicht
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Endmenge: 4 Portionen
Was Sie brauchen
Für das Kimchi
- 1 mittelgroßer Kohl, fein geschnitten
- 2 Möhren, geraspelt
- 1 Daumenstück Ingwer, gerieben
- 4-5 Knoblauchzehen, gepresst
- 2-3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
- 3 EL Sojasauce
- 1-2 EL Koreanisches Chilipulver (Gochugaru)
- 1 EL Zucker
- 1 TL Salz
Anweisungen
Den Kohl in feine Streifen schneiden, die Möhren raspeln und alles zusammen in eine große Schüssel geben.
In einer separaten Schüssel Ingwer, Knoblauch, Sojasauce, Chilipulver, Zucker und Salz vermengen und gut umrühren.
Die Marinade über das Gemüse geben und gründlich durchmischen, sodass alles gleichmäßig bedeckt ist.
Die Mischung in ein sauberes Glasgefäß füllen und fest andrücken, sodass keine Luftblasen entstehen. Das Gefäß verschließen und 24 bis 48 Stunden bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.
Nach der Fermentierung das Kimchi im Kühlschrank aufbewahren, wo es weiter reift und den Geschmack intensiviert.
Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)
- Kalorien: 50
- Fett: 0,5 g
- Kohlenhydrate: 10 g
- Eiweiß: 2 g